Biografie:

Zur Zeit

1956 geboren und in einer großen Familie aufgewachsen, entschied ich mich für eine sozialpädagogische Ausbildung und Studium. Etwa 16 Jahre lang war ich im pädagogischen Bereichen tätig, davon 13 Jahre mit Mädchen und Jungen mit familiären Gewalterfahrungen in einem sozialen Brennpunkt und später im Frauenhaus. Es gab Zeiten erschöpfter Krisen und gleichzeitig erschienen mir die Mädchen und Jungen, wie kleine Pflanzen an einer Mauer. Sie nutzten mit einem starken Lebenswillen jede Nahrung, auch wenn kaum sichtbar war, woher sie diese nahmen. Ich war völlig beeindruckt von ihrer Fähigkeit, Heiles in sich bewahrt zu haben, von ihrem kreativen Wachstum und ihren Kompetenzen.
Für mich war diese Zeit auch herausfordernd in der Auseinandersetzung mit historischen und gesellschaftlicher Bedingungen. Es war der Aufbruch, nichts mehr selbst-
verständlich zu nehmen, Gegebenheiten und Autoritäten zu hinterfragen. Die Fragen der Nachkriegsgeneration beschäftigten mich genauso wie die Fragen: Wer bin ich und was will ich als Frau? und "Was bedeutet es, in dieser Gesellschaft als Junge aufzuwachsen?"
Den Fragen: Was fördert und heilt? Was lässt Menschen wachsen? bin ich in meinem Leben in eigener Selbsterfahrung, in therapeutischen Aus- und Weiterbildungen, im Austausch mit Freund/innen und Kolleg/innen, und im Kontakt mit Klient/innen bis heute nachgegangen. Viele Antworten habe ich dabei gefunden, viele Antworten wollen noch gefunden werden.

Dankbar bin ich allen, die mich auf diesem Weg persönlich und beruflich gestärkt, korrigiert und ermutigt haben.

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